Chronik

Übersicht über das Engagement von 2004 - 2024

Eine Chronik der letzten 20 Jahre zeigt die Erfolge der FWG

Die Geschichte der FWG

Die Fördergesellschaft hat in den vergangenen über 20 Jahren wichtige Meilensteine beim Wiederaufbau der Garnisonkirche erreicht: Aktuell wird die noch fehlende Turmhaube realisiert, die durch ein Vermächtnis auch von der FWG mitfinanziert wird. Die Haube soll mit der bereits durch die Fördergesellschaft erstellten Wetterfahne voraussichtlich im 2. Quartal 2027, aufgesetzt werden. Die FWG hat seit 2007 bereits über 6.500 Ziegelspenden gesammelt und bereitet aktuell die Finanzierung der sogenannten Spielkammer für das ebenfalls noch fehlende Glockenspiel, das „Friedenscarillon“ vor. An der Ausstellung im Turm „Glaube, Macht und Militär“ hat sie die Fördergesellschaft finanziell (über 60 Tausend Euro) und mit Objekten für die Ausstellung aktiv beteiligt.

Unsere Chronik

Die letzten 20 Jahre in Zahlen

  1. 15.01.2004

    „Ruf aus Potsdam“

    Mehr als 100 Persönlichkeiten der Stadt und ihrer Umgebung unterzeichneten den „Ruf aus Potsdam“, der zum Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam aufruft. Schirmherren der Wiederaufbauinitiative sind Bischof Prof. Wolfgang Huber, Ministerpräsident Matthias Platzeck und Innenminister Jörg Schönbohm.

    „Ruf aus Potsdam“
  2. 28.01.2004

    Gründung der Fördergesellschaft (FWG)

    Nur wenige Tage nach dem „Ruf aus Potsdam“ wird die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. gegründet. Sie übernimmt fortan die Aufgabe der ideellen und finanziellen Unterstützung des Projekts.

  3. 18.05.2004

    Beschluss zur Gerüstinstallation

    Der Vorstand beschließt eine über 20 Meter hohe Gerüstinstallation am historischen Standort, um ein sichtbares Zeichen für den Wiederaufbau zu setzen.

  4. 27.06.2004

    Ausstellung „Menschen in der Verantwortung“ eröffnet

    Zur Einweihung der Gerüstinstallation eröffnet Altbundespräsident Richard von Weizsäcker eine Ausstellung über Widerstand und Verantwortung im 20. Jahrhundert.

  5. 20.07.2004

    Verleihung des Nagelkreuzes

    Mit einem Festgottesdienst am Standort wird das Nagelkreuz überreicht. Die Ausrichtung auf Versöhnungsarbeit wird damit programmatisch verankert.

  6. 16.10.2004

    Gedenkkonzert für Prof. Otto Becker

    Ein Benefizkonzert in der Friedenskirche Sanssouci erinnert an den letzten Organisten der Garnisonkirche und unterstützt den Wiederaufbau.

  7. 2005

    Annahme des kirchlichen Nutzungskonzepts

    Das Nutzungskonzept „Siehe, ich mache alles neu“ wird gebilligt und legt die inhaltliche Ausrichtung des Projektes als Ort von Erinnerung, Verantwortung und Versöhnung fest.

  8. 14.04.2005

    Grundsteinlegung für den Wiederaufbau

    Aus Anlass des 60. Gedenktages des Bombenangriffs auf Potsdam findet unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit am Standort der Garnisonkirche ein liturgisch gestalteter Festakt mit der Grundsteinlegung statt. Als einer der vier Stadtverordneten, die es 1968 wagten, gegen den Abriss zu stimmen, konnte Dr. Gebhard Falk den Schlussstein in den über dem Grundstein errichteten Gewölbebogen setzen.

    Grundsteinlegung für den Wiederaufbau
  9. 23.06.2006

    Eröffnung der Dauerausstellung „Gesprengt – gerettet“

    Mit der Ausstellung wird die Geschichte der Garnisonkirche dokumentiert und kritisch aufgearbeitet. Sie dient als wichtiger Baustein der historischen Bildungsarbeit der Fördergesellschaft.

  10. 09.11.2006

    Einweihung der Versöhnungskapelle

    Am historischen Standort wird die Versöhnungskapelle eingeweiht. Sie wird fortan Ort für Gottesdienste, Friedensgebete, Vorträge und Diskussionen – und prägt dauerhaft die inhaltliche Identität des Projekts.

  11. 2006

    Verstetigung der Geschäftsstelle im Rechenzentrum

    Die organisatorische Arbeit der Fördergesellschaft wird strukturell gefestigt; die Geschäftsstelle im Rechenzentrum dient als Anlaufstelle für Mitglieder, Spender und Interessierte.

  12. 2007

    Vereinbarung zur „Historischen Mitte“ geschlossen

    Die Fördergesellschaft vereinbart eine enge Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative „Mitteschön“ sowie den Vereinen zum Wiederaufbau von Stadtschloss und Stadtkanal. Ziel ist die abgestimmte Unterstützung zentraler Vorhaben in der Potsdamer Mitte – darunter ausdrücklich auch der vollständige Wiederaufbau der Garnisonkirche in historischer Architektur.

  13. Juni 2008

    Mosaik-Übergabe durch Auszubildende

    Auszubildende des Berufsförderungswerkes Brandenburg/Havel übergeben der Fördergesellschaft ein von ihnen gefertigtes Mosaik. Die Übergabe wird als Beispiel bürgerschaftlicher Unterstützung und praktischen Engagements für den Wiederaufbau dokumentiert.

  14. Dezember 2008

    Mitgliederkampagne: „Weitere Mitglieder gewinnen“

    Die FWG wirbt in der „Potsdamer Spitze“ aktiv um neue Mitglieder und beschreibt die Mitgliedergewinnung als zentrale Aufgabe.

  15. 01.07.2009

    Spendenaktion „Spargelschälen“ bringt 800 €

    Beim traditionellen Spargelschnellschälen im Markt-Center werden rund 800 € für den Aufbau der Garnisonkirche gesammelt. Die Aktion wird als konkrete Fundraising-Maßnahme der Unterstützerarbeit dokumentiert.

  16. Oktober 2009

    FWG beteiligt sich am Förderverein des DEI Jerusalem

    Die Fördergesellschaft beschließt, sich als Gründungsmitglied am Förderverein des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (Jerusalem) zu beteiligen. Dies wird als Beitrag zu Vernetzung und ideeller Unterstützung kirchlich-wissenschaftlicher Arbeit beschrieben.

  17. 07.11.2009

    Start Verkauf „Adventskalender 2009“ (Gewinnspiel zugunsten Wiederaufbau)

    Die Marketinggruppe der FWG führt erstmals ein Gewinnspiel mit dem „Adventskalender 2009“ durch: Der Kalender kostet 5 €, es gibt über 260 Gewinne. Der Verkauf startet am 07.11. zunächst bei Karstadt und in der Ausstellung, später auch an weiteren Stellen. Der Reinerlös ist für den Wiederaufbau bestimmt; gleichzeitig soll die Potsdamer Geschäftswelt stärker eingebunden werden.

  18. 10.09.2010

    Ministerpräsident Stanislaw Tillich signiert „100-Euro-Ziegel“

    Bei einem Besuch in der Ausstellung zur Garnisonkirche signiert Stanislaw Tillich einen 100-Euro-Ziegel und begründet öffentlich seine Unterstützung. Der Termin wird als prominentes Signal der Unterstützung und als Bestandteil der Ziegelspenden-Aktion dokumentiert.

  19. 19.11.2010

    Delegation Ulrichkirche Magdeburg zu Gast (Erfahrungsaustausch)

    Die FWG empfängt eine Delegation der Wiederaufbauinitiative der Ulrichkirche Magdeburg zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Der Besuch wird als Vernetzungs- und Lernformat zwischen Wiederaufbauinitiativen beschrieben.

  20. 2010

    Bundeskanzlerin Angela Merkel signiert Spendenziegel

    Angela Merkel signiert während eines Aufenthalts in Potsdam einen Spendenziegel und formuliert ihre Motivation für den Wiederaufbau als künftigen Gedenk- und Denk-Ort.

  21. 23.06.2011

    Einweihung der temporären Kapelle & neue Ausstellung (Kooperation)

    Zur Einweihung der temporären Kapelle hinter dem Baufeld wird eine neue Ausstellung zu Geschichten und zum Wiederaufbau der Garnisonkirche präsentiert. Genannt wird die Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und dem Potsdam-Museum.

  22. 25.06.2011

    „Verbund Zerstörte Kirchen“ in der temporären Nagelkreuzkapelle

    Der deutschlandweite „Verbund Zerstörte Kirchen“ wird in den Unterlagen als Initiative beschrieben, die (u. a.) seit dem 25.06.2011 in der temporären Nagelkreuzkapelle präsent ist.

  23. 2012

    Initiierung „Verbund Zerstörte Kirchen“ (durch FWG-Mitglied)

    Die Festschrift nennt, dass FWG-Mitglied Rainer Manertz im Jahr 2012 den „Verbund Zerstörte Kirchen“ ins Leben gerufen hat; die FWG ist in diesem Umfeld eingebunden. Ein genauer Tag wird nicht genannt.

  24. 20.02.2012

    Öffentliche Informationsveranstaltung zur Bauplanung

    In den Unterlagen wird eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Bauplanung der Garnisonkirche am 20.02.2012 genannt. Sie wird als Teil der transparenten Projektkommunikation und Bürgerinformation dokumentiert.

  25. 2013

    Erster Bauabschnitt Wiederaufbau der Garnisonkirche genehmigt

    Im Jahre 2013 wird der Turm der Garnisonkirche als erste Bauabschnitt für den Wiederaufbau der Kirche erteilt. Dieser Schritt markiert einen entscheidenden Übergang von der Planungs- zur Umsetzungsphase.

  26. 2013

    Bundesförderung als „Projekt von nationaler Bedeutung“

    Die Bundesregierung bekennt sich zur Garnisonkirche als Projekt von nationaler Bedeutung. Die Förderzusage ist an den Nachweis der Gesamtfinanzierung gebunden.

  27. 2013

    Spende für Inschrifttafel – 20.000 €

    Adolf Kaschube spendet 20.000 € für ein Bauelement (Inschrifttafel/Giebelinschrift).

  28. 31.07.2013

    Erteilung der Baugenehmigung

    Die Stadt Potsdam erteilt der Stiftung Garnisonkirche die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt, den Turm der Garnisonkirche.

    Erteilung der Baugenehmigung
  29. 2014

    Baugenehmigung als Grundlage für den Baustart

    Nach intensiver Planungsphase liegt die Baugenehmigung vor. Zugleich wird deutlich, dass die zugesagte Bundesförderung an den Nachweis der Gesamtfinanzierung gebunden ist. Der ursprünglich geplante Baubeginn muss daher verschoben werden.

  30. 10.05.2014

    Einweihung der Wetterfahne

    Als eines der größten Einzelbauteile wird die mit Mitteln eines testamentarischen Vermächtnisses von Frau Dr. Johanna Hofmann aus Bad Pyrmont sowie Spenden von Mitgliedern der FWG gestiftete, originalgetreu rekonstruierte Wetterfahne im Beisein des Ehrenkurators der Stiftung, Bundespräsident a. D. Dr. Richard von Weizsäcker, am Baufeld aufgestellt. Dort steht sie, bis sie mitsamt der Turmlaterne mit Kuppelhaube auf den Turmschaft gehoben werden kann auf einer Höhe 88,40 m.

    Einweihung der Wetterfahne
  31. September 2014

    Buchpräsentation „Pflugscharen zu Schwertern“

    Im Rahmen der Veranstaltungsarbeit wird ein Werk zur Geschichte der Garnisonkirche im 20. Jahrhundert vorgestellt. Die Veranstaltung dient der historischen Einordnung und der kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Ortes.

  32. September 2014

    „Filmnacht am Portal“ – Unterstützung durch Bündnis Potsdamer Mitte

    Das Bündnis Potsdamer Mitte veranstaltet eine Filmnacht am historischen Standort, um die öffentliche Aufmerksamkeit für den Wiederaufbau zu stärken.

  33. 2014

    Freiheitsdiskurs mit Avi Primor

    Im Rahmen des „Freiheitsdiskurses“ findet eine Lesung und Diskussion mit Avi Primor statt. Thematisiert werden Feindbilder, Verantwortung und die Bedeutung von Versöhnung in Geschichte und Gegenwart.

  34. 27.06.2015

    Teilnahme an der „Preußischen Meile“

    Mit einem eigenen Laufteam beteiligt sich die FWG an der Preußischen Meile durch die Potsdamer Innenstadt. Die Teilnahme dient der öffentlichen Sichtbarkeit des Wiederaufbauprojekts.

  35. Juni 2015

    Mitgliederversammlung mit Vorstandsneuwahlen

    Auf der Mitgliederversammlung wird ein neuer Vorsitzender gewählt, ausscheidende Vorstandsmitglieder werden gewürdigt. Die personelle Neuaufstellung stärkt die organisatorische Struktur der Fördergesellschaft.

  36. August 2015

    Bürgerfest „Spur der Steine“

    Im Rahmen eines öffentlichen Festes werden geborgene historische Spolien der Garnisonkirche präsentiert. Das Fest verbindet Baugeschichte, Bürgerdialog und kulturelles Programm.

  37. 2015

    Filmvorführung „Geheimnisvolle Orte“

    Im Zusammenhang mit dem Spolienfest wird die Fernsehdokumentation „Geheimnisvolle Orte“ zur Garnisonkirche gezeigt. Die Veranstaltung fördert die öffentliche Diskussion über Geschichte und Zukunft des Bauwerks.

  38. 2015

    Dreiklang als Leitmotiv bekräftigt

    Die Fördergesellschaft formuliert erneut den programmatischen Leitgedanken: „Geschichte erinnern – Verantwortung lernen – Versöhnung leben“. Dieses Leitmotiv prägt Veranstaltungen, Bildungsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit des Jahres.

  39. 2016

    Zeichnungsscheine – 150.000 € zugesagt

    Zur Vorbereitung des Baustarts wirbt die Fördergesellschaft verstärkt für sogenannte Zeichnungsscheine. Unterstützer sagen verbindliche Spenden zu, die bei Beginn der Bauarbeiten fällig werden. Der dokumentierte Stand beträgt 150.000 €. Dieses Instrument stärkt die Planungssicherheit des Projekts.

  40. 2016

    Ausbau der Ziegelspenden-Aktion

    Die personalisierte Ziegelspende wird als zentrales Beteiligungsformat weiter etabliert. • 50 € für einen unsichtbaren Ziegel • 100 € für einen sichtbaren Ziegel mit Namenszug Die Aktion verbindet Fundraising mit persönlicher Identifikation der Unterstützer.

  41. 2016

    Spendenkatalog für konkrete Bauteile vorgestellt

    Die Fördergesellschaft erweitert ihre Fundraising-Strategie um klar definierte Bauteil-Patenschaften. Unterstützt werden können u. a.: • Treppenstufen (2.500 € bzw. 5.000 €) • Türen und Fenster • Läuteglocken • Glockenspiel • Schmuckelemente der Außenfassade Damit wird Transparenz geschaffen, wofür einzelne Spenden konkret eingesetzt werden.

  42. 2016

    Aufruf zu kreativen Unterstützeraktionen

    In der „Potsdamer Spitze“ werden Unterstützer ermutigt, eigene Aktionen zugunsten des Wiederaufbaus zu entwickeln. Als Beispiele werden genannt: • Verkauf gestalteter Streichholzschachteln • Spargelschäl-Wettbewerbe • Benefizveranstaltungen Dieses bürgerschaftliche Engagement wird als tragende Säule der Arbeit beschrieben.

  43. 2016

    Spolienfest und öffentliche Präsentation historischer Bauteile

    Geborgene Originalteile der Garnisonkirche werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert. Das Fest verbindet historische Information, Begegnung und Bürgerdialog.

  44. 2016

    Professionalisierung der Vereinsstruktur

    Die Fördergesellschaft festigt ihre organisatorischen Strukturen. Die Arbeit des Vorstandes wird intensiviert, die Geschäftsführung gestärkt und Aufgaben klarer verteilt.

  45. 2017

    Baufeld frei – Voraussetzungen für den Wiederaufbau geschaffen

    Im Jahr 2017 wird betont, dass eine gültige Baugenehmigung vorliegt und das Baufeld frei ist. Damit sind die baurechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für den Wiederaufbau des Turmes erfüllt. Die Fördergesellschaft intensiviert ihre Kommunikations- und Spendenarbeit.

  46. 2017

    Erweiterung des Spendenkatalogs – konkrete Bauteilförderung

    Die Fördergesellschaft stellt einen erweiterten Spendenkatalog vor. Unterstützt werden können nun gezielt einzelne Bauelemente des Turms, darunter: • Treppenstufen • Türen und Fenster • Läuteglocken • Glockenspiel • Schmuckelemente der Außenfassade Dieses transparente System ermöglicht eine direkte Zuordnung von Spenden zu konkreten Bauabschnitten.

  47. 2017

    Einführung von Stufenpatenschaften

    Treppenstufen des Turmes können im Rahmen einer Patenschaft übernommen werden: • 2.500 € pro Stufe (je Treppenabschnitt) • 5.000 € für größere Stufenabschnitte Dieses Modell verbindet symbolische Beteiligung mit konkreter Baufinanzierung.

  48. 2017

    Kommunikation zur Verringerung der Finanzierungslücke

    In den Veröffentlichungen wird berichtet, dass sich durch intensive Unterstützer- und Spendenarbeit die Finanzierungslücke deutlich verringert hat. Zugleich wächst die Zahl der Unterstützerunterschriften.

  49. 29.10.2017

    Gottesdienst zum Baustart: "Eine Kultur des Friedens bauen"

    Am 29.10.2017 fand ein großer Gottesdienst zum Baustart statt. Rund 700 Unterstützer, Sponsoren und Ehrenamtliche feierten mit. Währenddessen protestierten Kritiker mit Plakaten und Beschimpfungen. Zur Deeskalation verzichtete die Stiftung auf Polizeieinsatz, obwohl dies einen Verstoß gegen Art. 4 Abs. 2 GG („Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet“) darstellte. Die Predigt hielt Wolfgang Huber: Der Turm solle architektonisches Zeichen und Zentrum für Frieden und Versöhnung werden.

    Gottesdienst zum Baustart: "Eine Kultur des Friedens bauen"
  50. 27.01.2018

    Holocaust-Gedenktag in der Nagelkreuzgemeinde

    Die Nagelkreuzgemeinde begeht den Internationalen Holocaust-Gedenktag als festen Bestandteil ihrer Versöhnungsarbeit. Die Garnisonkirche wird als Ort der historischen Verantwortung und des Erinnerns profiliert.

  51. April 2018

    Initiative „Potsdam trägt Kippa“

    Im Zusammenhang mit aktuellen antisemitischen Vorfällen beteiligt sich die Garnisonkirchen-Gemeinschaft an der Initiative „Potsdam trägt Kippa“. Die Aktion setzt ein öffentliches Zeichen gegen Antisemitismus und für Solidarität mit der jüdischen Gemeinde.

  52. 06.04.2018

    Benefizkonzert zugunsten des Wiederaufbaus

    Ein Konzert unterstützt die weitere Finanzierung des Turmbaus. Neben dem kulturellen Programm dient die Veranstaltung der Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung des Projekts.

  53. 09.05.2018

    Übergabe eines originalen Brüstungsgitters

    Ein originales Bauelement der historischen Garnisonkirche wird übergeben. Die Übergabe symbolisiert die Verbindung zwischen historischer Substanz und rekonstruiertem Neubau.

  54. Sommer 2018

    Projektpräsentation beim Brandenburgischen Sommerabend

    Die Garnisonkirche wird beim Brandenburgischen Sommerabend der Landesregierung als Bau- und Bildungsprojekt vorgestellt. Die Präsentation dient der Vernetzung und politischen Sichtbarkeit.

  55. Oktober 2018

    Betonage der Bodenplatte

    Mit der Fertigstellung der Bodenplatte wird ein zentraler Bauabschnitt abgeschlossen. Der Turm erhält sein tragendes Fundament – ein sichtbarer Fortschritt im Wiederaufbau.

  56. 2018

    Spendenkatalog mit klar definierten Bauteilpreisen veröffentlicht

    • 50 € für einen unsichtbaren Ziegel • 100 € für einen sichtbaren Ziegel mit Namenszug • 2.500 € bzw. 5.000 € für Treppenstufen • weitere Patenschaften für Türen, Fenster, Glocken, Glockenspiel und Fassadenschmuck Die transparente Preisstruktur stärkt Vertrauen und Beteiligung.

  57. 15.01.2019

    Neujahrsempfang mit Dr. Wolfgang Schäuble

    Zum Jahresauftakt lädt die Fördergesellschaft zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble hält den Festvortrag. Die Veranstaltung unterstreicht die nationale Bedeutung des Wiederaufbauprojekts und stärkt das politische Netzwerk der Fördergesellschaft.

  58. 18.02.2019

    Der erste Ziegel wird vermauert

    Mit der symbolischen Vermauerung des ersten Ziegels beginnt sichtbar der Aufbau des Turmmauerwerks. Dieser Moment markiert den Übergang vom Fundament zum vertikalen Baufortschritt.

  59. 06.03.2019

    Podiumsdiskussion zum „Tag von Potsdam“

    Historiker und Zeitzeugen diskutieren die Ereignisse des 21. März 1933. Die Veranstaltung ist Teil der kontinuierlichen historischen Aufarbeitung und Bildungsarbeit rund um die Garnisonkirche.

  60. 21.04.2019

    Ostergottesdienst am Standort

    Die Gemeinde feiert Ostern am historischen Ort. Gottesdienste am Baugelände verbinden geistliches Leben mit dem Fortschritt des Wiederaufbaus.

  61. 23.04.2019

    Großkran für den Turmbau aufgestellt

    Ein mehrere Dutzend Meter hoher Turmkran wird montiert. Der Kran prägt fortan das Stadtbild und macht den Baufortschritt weithin sichtbar.

  62. 2019

    Entwicklung von neun Bildungsmodulen für Schulklassen

    Im Rahmen der inhaltlichen Arbeit werden neun Module für Schulklassen und Jugendgruppen entwickelt. Sie orientieren sich am Leitgedanken „Geschichte erinnern – Verantwortung lernen – Versöhnung leben“.

  63. 28.09.2019

    Fest der Kulturerben

    Die Fördergesellschaft beteiligt sich am Fest der Kulturerben in der Potsdamer Mitte. Die Veranstaltung fördert Austausch, Vernetzung und öffentliche Präsenz des Projekts.

  64. 11.10.2019

    Solidarität mit der jüdischen Gemeinde Potsdam

    Nach dem antisemitischen Anschlag in Halle setzt die Garnisonkirchen-Gemeinschaft ein öffentliches Zeichen der Anteilnahme und Solidarität. Damit unterstreicht sie ihre klare Haltung gegen Antisemitismus.

  65. 23.11.2019

    Mariendorfer Versöhnungstag / Treffen der Nagelkreuzgemeinschaft

    Die Garnisonkirche beteiligt sich am Versöhnungstag und am Treffen der Nagelkreuzgemeinschaft. Die internationale Versöhnungsarbeit bleibt ein zentrales Profilmerkmal des Projekts.

  66. 15.01.2020

    Neujahrsempfang mit Nico Hofmann

    Zum Jahresauftakt lädt die Fördergesellschaft zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Filmproduzent Nico Hofmann hält den Festvortrag und spricht über die Bedeutung historischer Orte für das demokratische Gedächtnis. Die Veranstaltung unterstreicht die kulturelle und gesellschaftliche Dimension des Wiederaufbauprojekts.

  67. 27.01.2020

    Holocaust-Gedenken – 75 Jahre Befreiung von Auschwitz

    Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wird in der Garnisonkirchen-Gemeinschaft des Holocaust gedacht. Die Veranstaltung ist Ausdruck der klaren Verankerung des Projekts in der Erinnerungskultur und Versöhnungsarbeit.

  68. Februar 2020

    Der einmillionste Ziegel wird vermauert

    Mit der Vermauerung des einmillionsten Ziegels wird ein bedeutender Meilenstein des Turmbaus gefeiert. Das Ereignis symbolisiert die breite Unterstützung durch tausende Spenderinnen und Spender.

    Der einmillionste Ziegel wird vermauert
  69. 23.02.2020

    „150 Jahre Otto Becker“ – Konzert und Vortrag

    Mit einem Orgelkonzert und einem Vortrag wird an Otto Becker erinnert, den letzten Organisten und Glockenist der historischen Garnisonkirche. Die Veranstaltung verbindet Musik, Geschichte und Erinnerungskultur.

  70. Frühjahr 2020

    Projekt „Blickwinkel 1.0“ – Kunst im Rohbau

    Unter dem Titel „Blickwinkel 1.0“ wird eine Ausstellung im noch unfertigen Turmbau vorbereitet. Rund 30 Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich. Ziel ist es, den unfertigen Bau als offenen Diskussions- und Begegnungsraum zu präsentieren.

  71. 2020

    Friedensdiskurs erstmals online durchgeführt

    Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Potsdamer Friedensdiskurs erstmals digital durchgeführt. Die Fördergesellschaft reagiert flexibel auf die Einschränkungen und führt die inhaltliche Arbeit fort.

  72. 2020

    DMAX-Dreh „Helden der Baustelle“

    Der Turmbau wird zum Schauplatz einer Fernsehdokumentation. Das Projekt erhält dadurch bundesweite mediale Aufmerksamkeit.

  73. 2020

    Jugendprojekt mit der Voltaireschule

    Schülerinnen und Schüler setzen sich im Rahmen eines Bildungsprojektes mit Geschichte und Verantwortung auseinander. Die Zusammenarbeit stärkt das pädagogische Profil der Garnisonkirche.

  74. 2020

    FWG stellt knapp 272.000 € für Bau und Ausstellung bereit

    Die Fördergesellschaft unterstützt die Stiftung Garnisonkirche konkret mit: • 60.000 € für das Ausstellungskonzept • 70.500 € zweckgebundene Spenden für Schmuckelemente und Bauteile • knapp 142.000 € für die historisch nachgestaltete Balustrade Damit leistet die FWG einen wesentlichen finanziellen Beitrag zur Realisierung des Turms.

  75. 2021

    Planung des „Potsdamer Friedenscarillon“

    Die Konzeption eines neuen Glockenspiels („Friedenscarillon“) wird vorgestellt. Es soll als musikalisches Zeichen der Versöhnung dienen und künftig regelmäßig Friedensimpulse in die Stadt senden. Die Planung markiert einen wichtigen inhaltlichen und akustischen Baustein des Turmprojektes.

  76. 2021

    Ausbau der Ausstellungsplanung im Turm

    Stiftung und Fördergesellschaft intensivieren die Arbeit am Ausstellungskonzept für die künftigen Turmräume. Ziel ist es, Geschichte, Macht, Militär und Verantwortung kritisch zu beleuchten und den Turm als Lernort zu etablieren.

  77. 2021

    Fortsetzung der digitalen Friedensdiskurse

    Die pandemiebedingte Online-Durchführung der Diskussionsreihe wird fortgesetzt. Die Garnisonkirche bleibt damit trotz Einschränkungen ein aktiver Ort gesellschaftlicher Debatte.

  78. 2021

    Mediale Aufmerksamkeit für das Bauprojekt

    Der Turm erscheint erneut in überregionalen Medien, unter anderem durch Fernsehformate, die den Bau dokumentieren. Das Projekt wird zunehmend bundesweit wahrgenommen.

  79. 2021

    Finanzielle Unterstützung des Turmbaus bilanziert

    In den Veröffentlichungen wird die bereits 2020 bereitgestellte Summe von knapp 272.000 € nochmals hervorgehoben. Die Mittel flossen konkret in Ausstellungskonzept, Schmuckelemente und Balustrade und werden als sichtbarer Beitrag der Fördergesellschaft gewürdigt.

  80. 27.01.2022

    Holocaust-Gedenken in der Nagelkreuzkapelle

    Auch 2022 begeht die Garnisonkirchen-Gemeinschaft den Internationalen Holocaust-Gedenktag. Die Veranstaltung unterstreicht erneut die klare Verankerung des Projekts in der Erinnerungskultur und der aktiven Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte.

  81. 2022

    Fortführung der Friedensgebete und Diskursformate

    Die regelmäßigen Friedensgebete sowie Diskussions- und Bildungsformate werden kontinuierlich fortgeführt. Der Turm wird zunehmend als Lern- und Dialogort vorbereitet, noch bevor er vollständig eröffnet ist.

  82. 2022

    Vorbereitung der Turm-Inbetriebnahme

    Im Laufe des Jahres rücken bauliche Fertigstellungen näher. Die Vorbereitungen für die spätere Eröffnung der Ausstellungs- und Veranstaltungsräume werden intensiviert. Der Turm nimmt in seiner äußeren Gestalt zunehmend Form an.

  83. 2022

    Spendeninstrumente weiter ausgebaut

    Die Fördergesellschaft bewirbt weiterhin gezielt Beteiligungsformen wie Ziegelspenden, Bauteilpatenschaften und Anlassspenden („Spenden statt Geschenke“). Damit bleibt die Bürgerbeteiligung ein zentrales Element der Finanzierung.

  84. 2022

    Vorbereitung des Glockenspiels („Friedenscarillon“)

    Die Planungen für das neue Glockenspiel werden weiter konkretisiert. Es soll künftig als musikalisches Zeichen für Frieden und Versöhnung wirken und den Turm akustisch prägen.

  85. 21.01.2023

    Mitwirkung am „Lichterfest – Unterwegs in der Potsdamer Mitte“

    Die Garnisonkirche beteiligt sich am Lichterfest in der Potsdamer Innenstadt. Mit offener Andacht, Musik (u. a. Potsdamer Turmbläser) und Informationsangeboten wird der Turm als zukünftiger Begegnungs- und Veranstaltungsort präsentiert.

  86. Februar 2023

    Vorstandsbeschluss zur Co-Finanzierung der Turmhaube (ca. 320.000 €)

    Der Vorstand der Fördergesellschaft beschließt, ein Vermächtnis von Renate Piesker für die Mitfinanzierung der Turmhaube einzusetzen. Der Anteil der FWG beträgt rund 320.000 €. Damit leistet die Fördergesellschaft einen maßgeblichen Beitrag zur architektonischen Vollendung des Turmes.

  87. Frühjahr 2023

    Countdown zur Turmeröffnung – Veranstaltungsplanung

    Im Vorfeld der geplanten Eröffnung werden zahlreiche Veranstaltungen angekündigt: Konzerte, Gesprächsformate, Andachten und Führungen sollen den Turm als offenen Ort des Dialogs etablieren.

  88. 09.09.2023

    „Hollandtag“ – Konzert auf dem Grundstück

    Im Rahmen eines gemeinsamen Aktionstages findet ein Konzert der Berliner Domkantorei auf dem Grundstück der Garnisonkirche statt. Die Veranstaltung verbindet Musik, Öffentlichkeit und Baufortschritt.

  89. September 2023

    Turm „entblättert“ – Gerüst fällt

    Im Verlauf des Jahres wird das Baugerüst schrittweise entfernt. Seit Mitte September steht der Turm weitgehend frei und prägt wieder sichtbar die Potsdamer Stadtsilhouette.

  90. 24.10.2023

    Beschluss zur Kofinanzierung von Personalkosten (52.000 €)

    Der Vorstand beschließt, 52.000 € zur Unterstützung der Personalkosten für die Ausstellung bereitzustellen. Damit wird die inhaltliche Arbeit im Turm aktiv mitfinanziert.

  91. 2023

    Aufruf zur Verstärkung des Ehrenamtsteams

    Mit Blick auf die bevorstehende Eröffnung wirbt die Fördergesellschaft um zusätzliche Ehrenamtliche für Führungen, Besucherbetreuung und Informationsarbeit.

  92. 20.01.2024

    „Unterwegs im Licht“ – Veranstaltung in der Potsdamer Mitte

    Die Garnisonkirche beteiligt sich an der Veranstaltungsreihe „Unterwegs im Licht“. Mit Andacht, Musik und Gesprächsangeboten wird der Turm als Ort der Begegnung und des Dialogs öffentlich erlebbar gemacht.

  93. 02.03.2024

    Kündigung der provisorischen Kapelle

    Die Stiftung Garnisonkirche kündigt den Mietvertrag für die bisher genutzte provisorische Kapelle zum 31.03.2024. Damit endet ein wichtiger Abschnitt der Übergangsphase. Künftig sollen Veranstaltungen direkt im Turm stattfinden.

  94. 01.04.2024

    Einweihung der neuen Nagelkreuzkapelle im Turm

    Mit der Einweihung der Nagelkreuzkapelle im Turm erhält die Versöhnungsarbeit einen festen Ort im wiederaufgebauten Bauwerk. Gottesdienste, Friedensgebete und Andachten finden nun im Turm statt.

  95. 12.04.2024

    Kunstauktion zugunsten des „Potsdamer Friedenscarillon“

    Im Rahmen einer Benefiz-Kunstauktion werden 8.000 € für das neue Glockenspiel („Friedenscarillon“) erzielt. Die Veranstaltung verbindet Kulturförderung mit konkreter Bau- und Ausstattungsfinanzierung.

  96. 07.05.2024

    Benefizkonzert des Stabsmusikkorps der Bundeswehr

    Ein ausverkauftes Konzert mit rund 500 Besucherinnen und Besuchern unterstützt die Finanzierung des Glockenspiels. Das Konzert unterstreicht die nationale Wahrnehmung des Projekts.

  97. Sommer 2024

    Einbau von 546 Spendenziegeln durch Auszubildende

    Auszubildende der Knobelsdorff-Schule Berlin setzen 546 Spendenziegel in den Turm ein. Das Projekt verbindet handwerkliche Ausbildung mit bürgerschaftlicher Beteiligung.

    Einbau von 546 Spendenziegeln durch Auszubildende
  98. Bis 07.08.2024

    6.100 Spendenziegel eingebaut

    Bis Anfang August sind insgesamt 6.100 personalisierte Spendenziegel im Turm verbaut. Die Ziegelaktion bleibt ein zentrales Identifikations- und Beteiligungsinstrument der Fördergesellschaft.

  99. 22.08.2024

    Feierliche Turmeröffnung

    Mit einem Festakt wird der Turm offiziell eröffnet. Ausstellung, Seminarräume und Aussichtsplattform werden der Öffentlichkeit übergeben. Der Turm ist nun nicht mehr Baustelle, sondern Ort der Begegnung, Bildung und Erinnerung.

  100. 23.08.2024

    Beginn des regulären Besucherbetriebs

    Der Turm ist nun fast täglich für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Führungen, Ausstellungsbesuche und Veranstaltungen starten im Regelbetrieb.

  101. 13.–15.09.2024

    Festwochenende „20 Jahre FWG“

    Mit Mitgliederversammlung, Festakt und vielfältigem Rahmenprogramm feiert die Fördergesellschaft ihr 20-jähriges Bestehen. Das Jubiläum würdigt zwei Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement, Fundraising und ideelle Unterstützung des Wiederaufbaus.

  102. 14.09.2024

    Kunstauktion mit Versteigerung eines Gemäldes von Max-Malte Posmyk

    Im Rahmen des Festakts des 20-jährigen Bestehens der Fördergesellschaft wurde ein Gemälde des Künstlers Max-Malte Posmyk versteigert. Das Werk ist für 3.800 € an den Meistbietenden verkauft worden.